Anbetungskloster Theresianum
Ein zweites Anliegen der Therese Neumann wurde ein Jahr nach Ihrem Tod in Konnersreuth verwirklicht, das Anbetungskloster Theresianum, benannt nach ihrer Lieblingsheiligen, der kleinen hl. Theresia vom Kinde Jesu.
Der damalige Bischof Dr. Rudolf Graber wollte ein solches in seinem Bistum haben, damit hier vor ausgesetztem Allerheiligsten in den Anliegen des Bischofs und seines Bistums gebetet werde. Dass dieses Kloster hierher nach Konnersreuth kam, ist wieder der Tatkraft der Therese Neumann zu verdanken, die für den nötigen Baugrund sorgte und kurz vor ihrem Tod den Bau selber noch in die Wege leitete. Ein Jahr nach ihrer Beerdigung konnte es schon eingeweiht werden.Im Kloster wirken heute 10 Marienschwestern vom Karmel, die zusammen mit etwa 30 Pensionärinnen die Anbetung von früh nach der hl. Messe bis abends um 18.00 Uhr übernehmen. Außerdem hat das Kloster die Trägerschaft für einen dreigruppigen Kindergarten übernommen, eine ambulante Krankenpflege und ein Seniorenwohnheim mit über 30 Plätzen, Einrichtungen, für die Markt- und Pfarrgemeinde dem Kloster und nicht zuletzt Therese Neumann nicht genug dankbar sein können.