Kath. Pfarrei St. Laurentius

Konnersreuth in der Oberpfalz

kirche hintergrund schmal

THERESE NEUMANN-Gebetstag

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Am Samstag, den 17. September 2016 fand in Konnesreuth der 12. Große Gebetstag um die Seligsprechung der Dienerin Gottes Therese Neumann statt.

Programm:
14.00 Uhr Kreuzwegandacht am Kreuzweg beim Kloster Theresianum
15.15 Uhr Eucharistische Anbetung in der Pfarrkirche und Beichtgelegenheit19.00 Uhr Feierliches Pontifikalamt mit Weihbischof Karlheinz Diez, Fulda
anschl. Lichterprozession zum Grab der Therese Neumann, dort Gebet um ihre Seligsprechung.
Die Prozession endet am Theresienbrunnen vor dem Resl-Haus.
anschl. Eucharistische Anbetung bis 24.00 Uhr in der Pfarrkirche.

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„Hoffe, die Resl wird bald seliggesprochen“
Fuldaer Weihbischof Professor Dr. Karlheinz Diez führte 12. Großen Gebetstag an – „Reslwetter“
Konnersreuth. (jr) Am Samstag herrschte in Konnersreuth wieder einmal „Reslwetter“. Dies wird im Volksmund so genannt, wenn es wieder einmal regnet. „Dann kommen nur die, die auch an Therese Neumann und ihrem Seligsprechungsprozess interessiert sind“. Fuldas Weihbischof Professor Dr. Karlheinz Diez wünschte sich in seiner Predigt in der Pfarrkirche, dass die Resl bald seliggesprochen wird. Der Weihbischof war bereits zum dritten Mal in Konnersreuth, „ich bin wieder gerne gekommen“, sagte er. Tief beeindruckt zeigte er sich vom immer wieder erlebten Zeugnis des Glaubens, das er gerade in Konnersreuth erlebt. Am Sonntagmorgen brach er schon wieder auf, schließlich wollte er am Nachmittag bei der Bischofsweihe im benachbarten Bistum Limburg mit dabei sein. Der Weihbischof überbrachte zudem die Grüße aus seiner Heimatdiözese Fulda, in dessen Dom der „Apostel der Deutschen“, der heilige Bonifatius begraben ist.
Den ganzen Tag über fanden Betstunden in der Pfarrkirche statt. Am Abend folgte der Kirchenzug mit den Vereinen und der Jugendblaskapelle. Vom Therese-Neumann-Platz zogen sie zum Pfarrhof, wo der Weihbischof und die Geistlichen abgeholt und zur Pfarrkirche begleitet wurden. Mit dabei waren Monsignore Domvikar Georg Schwager, als Vertreter der Diözese, Dekan Thomas Vogl (Waldsassen), die Pfarrern Klaus Leist (St. Wendel), Bernd Philipp (Waldershof), Benedikt Voss (Kloster Theresianum), Pater Hans Junker (Fockenfeld) und Pfarrseelsorger Pater Benedikt Leitmayr. Mit am Altar standen die Diakone Konrad Niederländer (Diözese Passau) und Rudolf Hoffmann (Fichtelberg). Für eine einmal mehr als beeindruckende musikalische Umrahmung sorgte der Kirchenchor Konnersreuth, unter der Leitung von Matthias Schraml.
„Grüß Gott zum 12. Großen Gebetstag um die Seligsprechung unserer Dienerin Gottes, Therese Neumann“, so hieß Pfarrseelsorger Pater Benedikt Leitmayr die Gläubigen in der Pfarrkirche willkommen. Unter den Gästen auch Generaloberin Schwester Michaela (Marienschwestern vom Karmel) aus Linz, sowie Schwestern der Klöster Konnersreuth, Fockenfeld und Waldsassen, Bürgermeister Max Bindl und Bürgermeisterkollege Roland Grillmeier als Vertreter der Landkreises. Wieder mit dabei eine Pilgergruppe aus den Niederlanden, die bereits seit Tagen mit ihrem Omnibus in der Marktgemeinde weilen. „Mich verbindet mit Weihbischof Professor Dr. Karlheinz Diez eine langjährige Freundschaft“, sagte Pater Benedikt Leitmayr, der von einer großen betenden Gemeinschaft sprach. In seiner Predigt ging er auf das Evangelium ein, das dieses Mal die Brotvermehrung am See von Tiberias zum Thema hatte. „Aus ganz wenig wird ganz viel, so viel, dass am Ende mehr übrig bleibt, als vorher da war. Jesus vermehrt das wenige Brot und sättigt die große Menschenmenge“. Weihbischof Diez betonte, „das Hungerstillen gilt nicht nur dem Körper, sondern Jesus stillt auch den Hunger der Seele. Er selbst ist das Brot, das vom Himmel herabgekommen ist, um den Menschen den Himmel zu eröffnen“. Möglich wurde dies alles erst, als ein kleiner Junge alles gegeben hatte, was er hatte, fünf Brote und zwei Fische. „Dieser kleine Junge agierte selbstlos und machte das Wunder erst möglich. Er hat erfahren, wer großherzig ist und gibt, erhält es zigfach zurück. Er hat intuitiv der Größe und Macht des Herrn vertraut. Gott braucht die kleinen Unscheinbaren für die Welt, die Großes leisten“. Der Weihbischof zeigte sich überzeugt, dass diese Erfahrung in der Wüste in jedes Leben gehört. „Oft sind es gerade die dunklen Zeiten im Leben, die dir fruchtbarsten sind. Der kleine Junge hätte nie gedacht, wie groß sein Leben einmal werden wird. Ähnlich war es bei der heiligen Theresia von Lisieux, sie hatte nie gedacht, dass sie einmal zur dritten Kirchenlehrerin ernannt würde. Und auch Therese Neumann hätte nie gedacht, wie tief Gott in ihr Leben kommt und welche Verehrung ihr einmal zuteilwerden wird. „Für mich ist klar, Theresia von Lisieux und Therese Neumann starben im Ruf der Heiligkeit. Ich wünsche mir sehr, dass die Resl bald zur Ehre der Altäre erhoben wird“. Abschließend rief er die Gläubigen auf, einfach mal wie der kleine Junge im Evangelium zu sein. „Gott füllt unsere leeren Hände mit siener Gnade“. Nach dem Gottesdienst bewegte sich die Lichterprozession ans Resl-Grab, ehe die Prozession bei immer stärker einsetzenden Regen am Theresienbrunnen am Therese-Neumann-Platz endete.

Pfarrfest 2016

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Konnersreuth. (jr) Mit einem Traumwetter wurden die Organisatoren des Konnersreuther Pfarrfestes am Sonntag belohnt. Gefeiert wurde im Schatten der mächtigen Pfarrkirche St. Laurentius und den neuen vom Vereinskartell angeschafften Sonnenschirmen. Schon am Vormittag, zum Frühschoppen mit der Jugendblaskapelle, schien die Sonne und zauberte den Besuchern ein Lächeln aufs Gesicht. Großartig angenommen wurde das Mittagessen, ein Grillteller mit verschiedenen Salaten. Am Nachmittag spielte Alleinunterhalter Klaus Rögner auf, der mit seiner „leichten Muse“ die Besucher erfreute. Der Renner waren die selbstgebackenen Kuchen und Torten der KAB. Etwa dreißig Mitarbeiter der Kirchenverwaltung und des Pfarrgemeinderats kümmerten sich ganztägig um das leibliche Wohl der Gäste. Nicht zu kurz kamen die Kinder, die mit einem bunten Programm unterhalten wurden. Der eigens aufgebaute Bücherflohmarkt traf auf viel Interesse. Pfarrseelsorger Pater Benedikt stand die Freude ins Gesicht geschrieben, „so viele Gäste wie heuer hatten wir noch nie“, was allerdings auch am herrlichen Wetter mit gelegen haben dürfte. Der Kirchplatz bildete dazu den idealen Rahmen.

25-jähriges Priesterjubiläum

 
„Feiern mit Gott, der mich berufen hat“


Beeindruckende Feier zum 25-jährigen Priesterjubiläum für Pater Benedikt – Ein Fest, dass er sich verdient hat

Konnersreuth. (jr) Es ist schon lange her, dass in der Pfarrei St. Laurentius ein solch großartiges Fest wie am Sonntag gegeben hat. Fast die ganze Pfarrei St. Laurentius war auf den Beinen, um ihren Pfarrseelsorger Pater Benedikt Leitmayr zum Silbernen Priesterjubiläum zu gratulieren. Blickfang war ein von der KAB gelegter Blumenteppich vor dem Pfarrhof. Höhepunkt waren der feierliche Empfang am Pfarrhof, der Festgottesdienst und die anschließende Feier im proppenvollen Schiml-Saal. Im Mittelpunkt stand der 57-jährige Geistliche, der den Tag sichtlich genoss. „Ja es woar einfach schee“, sagte er auf NT-Nachfrage nach dem Festtag.

Begonnen hatte der Festtag, ob Zufall oder nicht, mit dem Zwölfuhrläuten aus der Pfarrkirche im Bayerischen Rundfunk. Kurz vor 14 Uhr der stattliche Kirchenzug der Konnersreuther Vereine mit der Jugendblaskapelle. Ihr Ziel war der Pfarrhof, von wo aus Pater Benedikt abgeholt und zur Pfarrkirche begleitet wurde. Gemeinsam mit zwölf Geistlichen und Diakon Rudolf Hoffmann wurd der Festgottesdienst gefeiert. Für musikalische Glanzpunkte sorgte der Kirchenchor, unter der Leitung von Matthias Schraml, mit der Aufführung der Krönungsmesse von Wolfgang Amadeus Mozart. Herausragend vor allem die solistischen Stimmen. „Grüß Gott und Willkommen an alle. Wir feiern jetzt mit Gott, der mich berufen hat“, so hieß Pater Benedikt die Gläubigen in der vollbesetzten Pfarrkirche willkommen. „Wenn Konnersreuth feiert, ist Resl-Wetter“, sagte Pater Benedikt, weil es draußen ein wenig nieselte.

„Ich habe es nicht bereut, mich der Liebe ausgeliefert zu haben“, unter diese Worte der heiligen Theresia von Lisieux, dem Primizspruch von Pater Benedikt stellte Pfarrer Klaus Leist aus St. Wendel (Diözese Trier) seine Festpredigt. Zunächst jedoch ging er auf König Fußball ein. In seiner frei und sehr emotional vorgetragenen Predigt erinnerte Pfarrer Leist an die Schweinis und Poldis von der jüngsten Europameisterschaft. Der bekennende Bayern-Fan, „ich habe in Bayern studiert und habe den bayerischen Führerschein“ betonte, das es sowohl im Fußfall wie auch in einer Pfarrei auf das Mannschaftsspiel ankommt. „Auf die Mitte kommt es, von wo aus alles abläuft“. Mit sehr persönlichen Worten erinnerte Pfarrer Leist an die priesterliche Laufbahn des Jubilars, die am 29. Juni 1991 mit der Priesterweihe im Eichstätter Dom begann. „Von da an hast du dich ganz in den Dienst deiner Berufung gestellt“. Rückblickend kann gesagt werden, „es waren 25 erfüllte und geglückte Jahre, wenn auch schwere Stunden und Talwanderungen nicht ausblieben, so hat es auch Sternstunden und Höhenwege gegeben. Ein priesterliches Leben, zumal als Ordensmann, ist kein normales Leben. Es ist ein Leben, das einen hohen Anspruch in sich birgt und die Balance zwischen Anspruch und Wirklichkeit finden muss“. Pfarrei Leist betonte, dass Pater Benedikt die Fähigkeit hat, die Botschaft Gottes überzeugend zu verkünden, eingebettet in das tägliche Leben. „Pater Benedikt ist vom salesianischen Geist beseelt, von der Spiritualität und der Frömmigkeit her eher weltoffen, immer lebensbejahend“. Pfarrei Leist zitierte Franz von Sales, der gesagt hatte, „ich will eine aufrichtige Frömmigkeit, die bei Gott und den Menschen sympathisch ist“. Dieser Rat, so Pfarrer Leist, ist dir wie auf den Leib geschnitten. „Denn mit der Art, wie du Seelsorge, nicht nur in der Schule und im Internat, sondern in der ganzen Bandbreite denkst, hast du den Schlüssel mit salesianischen Profil gefunden. Die wesentliche Aufgabe eines Priesters besteht darin, die Menschen in allen Lebenslagen zu begleiten und sie zu Gott hinzuführen“. Pfarrer Leist bezeichnete Pater Benedikt als einen guten Hirten, der in der Tat seit 25 Jahren ein guter Hirte für Menschen allen Alters gewesen ist. Und weiter wörtlich, „Du bist und bleibst der gute Hirte von Konnersreuth, in Fockenfeld und deiner Ordensgemeinschaft. Du hast deine Mitte, deinen Mittelpunkt gefunden. Weiter so“.

Nach der Predigt überraschten Kinder der Grundschule, Firmlinge und Ministranten Pater Benedikt mit Gedichten und kleinen Aufmerksamkeiten. Jedes der Kinder hatte etwas über Pater Benedikt und sein Leben zu erzählen. Lacher kamen auf, als er ein paar neue Sandalen zu Geschenk bekam. (Pater Benedikt geht nahezu immer, selbst bei schlechtem Wetter oder Regen, barfuß in seinen Sandalen). Zum Schluss des eineinhalbstündigen Gottesdienstes dankte ein strahlender Priesterjubilar auf Oberpfälzer Art, „Passt scho“. Man merkte ihn an, wie sehr er sich darüber freute. Die Feier fand im Schiml-Saal eine Fortsetzung, wo Bürgermeister Max Bindl, die Schwestern des Klosters Waldsassen, die Kinder der Grundschule und Vereinskartell-Vorsitzender Andreas Malzer gratulierten. Viele der geladenen Gäste nutzten die Chance, ihre ganz persönlichen Glückwünsche zu überbringen.

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Kirchenzug der Konnersreuther Vereine mit der Jugendblaskapelle.

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Strahlend winkte Pater Benedikt den Gläubigen zu, hier mit den Kindergartenkindernvor dem Blumenteppich.

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Pater Benedikt feierte mit elf weiteren Priestern Festgottesdienst.

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Pfarrer Klaus Leist in seiner Predigt.

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Äbtissin Laetitia Fech bei den Fürbitten.

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Neue Sandalen für den Geistlichen.

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Kinder gratulierten Pater Benedikt zum 25-jährigen Priesterjubiläum.


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Pater Benedikt stand als Hauptzelebrant dem Festgottesdienst vor.

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Alle Geistlichen am Altar.

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Pater Benedikt Leitmayr mit seinen Priesterkollegen vor dem Pfarrhof.

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Die Schwestern der Abtei Waldsassen gratulierten mit Äbtissin Laetitia Fech (5. von links)Pater Benedikt Leitmayr zum Priesterjubiläum.
Text und Bilder: Josef Rosner



Auf dem Weg zur Erstkommunion

EK Baum
Unser Baum sagt uns, jeder hat einen Namen, Jeder geht persönlich seinen Weg, aber wir sind alle miteinander in Jesus verbunden. Wir sind eine Gemeinschaft.

Guter Hirte

Unterwegs mit Jesus unserem guten Hirten


300. Todestag des sel. Liberat Weiß


Liberat Weiß 300

Am 3. März 2016 begingen wir unserer Pfarrei Konnersreuth den 300. Todestag des seligen Liberat Weiß mit einen festlichen Gottesdienst.

Hauptzelebrant war der Regensburger Weihbischof Dr. Josef Graf
Die Musikalische Gestaltung übernahm der Konnersreuther Kirchenchor.
Gottesdienst Liberat 3. März 2016
Nach dem Gottesdienst gab es ein Konzert mit unserer Konnersreuther Jugendblaskapelle.

Konzert Jugendblaskapelle z. E. Liberat

Weihnachten 2015


Pfarrkirche Weihnachten 2015

Wir wünschen eine gesegnete weihnachtliche Zeit
und ein von der Liebe Gottes beschenktes Jahr 2016.

Einige Fenster des lebendigen Adventskalenders

Fenster Pfarrhaus 2015


Fenster Reslhaus 2015

Fenster Fockenfeld 2015


Freitag, 18. September 2015

11. Großer Gebetstag um die Seligsprechung
der Dienerin Gottes Therese Neumann

Festgottesdienst, 19.00 Uhr:
Hauptzelebrant und Prediger:

Weihbischof Reinhard Pappenberger, Regensburg

anschl. Lichterprozession zum Grab der Therese Neumann
und Gebet um ihre Seligsprechung;
die Prozession endet am Theresienbrunnen.

musikalische Gestaltung: Kirchenchor Konnersreuth
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209. Marienweiherwallfahrt

 


Konnersreuth. (jr) Feierlich empfangen wurden am Pfingstsonntagabend die Konnersreuther Fußwallfahrer, die am Freitag in den oberfränkischen Marienwallfahrtsort Marienweiher aufbrachen und am Sonntag wieder heimkehrten. 47 Frauen und Männer nahmen den anstrengenden Fußmarsch auf sich. Insgesamt 120 Kilometer mussten an den drei Tagen zurückgelegt werden. Glück hatten die Pilger heuer mit dem Wetter. Bei idealen Voraussetzungen, nicht zu kalt und nicht zu heiß, wurden die Kilometer auf sich genommen. Höhepunkt in Marienweiher war am Samstagabend der große Pilgergottesdienst, sowie die anschließende Lichterprozession. Bereits am Samstagvormittag war Pfarrseelsorger Pater Benedikt Leitmayr eigens nach Marienweiher gereist, um gemeinsam mit den Wallfahrern einen Kreuzweg zu beten. Beim Kloster Theresianum wurden die Pilger am Sonntagabend von Pater Benedikt Leitmayr empfangen (Bild) und mit Liedern und Gebeten in die Pfarrkirche St. Laurentius begleitet. Es war die bereits 209. Fußwallfahrt der Konnersreuther nach Marienweiher, die damit einem jahrhundertealten Gelübde Folge leisten. Unter den Fußwallfahrern mehrere Teilnehmer, die bereits seit Jahren und Jahrzehnten, aus ganz persönlichen Gründen, diese Strapazen auf sich nehmen. Jedes Mal sind sie wieder Stolz, wenn sie heimischen Boden unter den strapazierten Sohlen ihrer Schuhe spüren. Mit einer kurzen Dankandacht in der Pfarrkirche endete die Wallfahrt.


„Feiern mit Gott, der mich berufen hat“

Beeindruckende Feier zum 25-jährigen Priesterjubiläum für Pater Benedikt – Ein Fest, dass er sich verdient hat

Konnersreuth. (jr) Es ist schon lange her, dass in der Pfarrei St. Laurentius ein solch großartiges Fest wie am Sonntag gegeben hat. Fast die ganze Pfarrei St. Laurentius war auf den Beinen, um ihren Pfarrseelsorger Pater Benedikt Leitmayr zum Silbernen Priesterjubiläum zu gratulieren. Blickfang war ein von der KAB gelegter Blumenteppich vor dem Pfarrhof. Höhepunkt waren der feierliche Empfang am Pfarrhof, der Festgottesdienst und die anschließende Feier im proppenvollen Schiml-Saal. Im Mittelpunkt stand der 57-jährige Geistliche, der den Tag sichtlich genoss. „Ja es woar einfach schee“, sagte er auf NT-Nachfrage nach dem Festtag.

Begonnen hatte der Festtag, ob Zufall oder nicht, mit dem Zwölfuhrläuten aus der Pfarrkirche im Bayerischen Rundfunk. Kurz vor 14 Uhr der stattliche Kirchenzug der Konnersreuther Vereine mit der Jugendblaskapelle. Ihr Ziel war der Pfarrhof, von wo aus Pater Benedikt abgeholt und zur Pfarrkirche begleitet wurde. Gemeinsam mit zwölf Geistlichen und Diakon Rudolf Hoffmann wurd der Festgottesdienst gefeiert. Für musikalische Glanzpunkte sorgte der Kirchenchor, unter der Leitung von Matthias Schraml, mit der Aufführung der Krönungsmesse von Wolfgang Amadeus Mozart. Herausragend vor allem die solistischen Stimmen. „Grüß Gott und Willkommen an alle. Wir feiern jetzt mit Gott, der mich berufen hat“, so hieß Pater Benedikt die Gläubigen in der vollbesetzten Pfarrkirche willkommen. „Wenn Konnersreuth feiert, ist Resl-Wetter“, sagte Pater Benedikt, weil es draußen ein wenig nieselte.

„Ich habe es nicht bereut, mich der Liebe ausgeliefert zu haben“, unter diese Worte der heiligen Theresia von Lisieux, dem Primizspruch von Pater Benedikt stellte Pfarrer Klaus Leist aus St. Wendel (Diözese Trier) seine Festpredigt. Zunächst jedoch ging er auf König Fußball ein. In seiner frei und sehr emotional vorgetragenen Predigt erinnerte Pfarrer Leist an die Schweinis und Poldis von der jüngsten Europameisterschaft. Der bekennende Bayern-Fan, „ich habe in Bayern studiert und habe den bayerischen Führerschein“ betonte, das es sowohl im Fußfall wie auch in einer Pfarrei auf das Mannschaftsspiel ankommt. „Auf die Mitte kommt es, von wo aus alles abläuft“. Mit sehr persönlichen Worten erinnerte Pfarrer Leist an die priesterliche Laufbahn des Jubilars, die am 29. Juni 1991 mit der Priesterweihe im Eichstätter Dom begann. „Von da an hast du dich ganz in den Dienst deiner Berufung gestellt“. Rückblickend kann gesagt werden, „es waren 25 erfüllte und geglückte Jahre, wenn auch schwere Stunden und Talwanderungen nicht ausblieben, so hat es auch Sternstunden und Höhenwege gegeben. Ein priesterliches Leben, zumal als Ordensmann, ist kein normales Leben. Es ist ein Leben, das einen hohen Anspruch in sich birgt und die Balance zwischen Anspruch und Wirklichkeit finden muss“. Pfarrei Leist betonte, dass Pater Benedikt die Fähigkeit hat, die Botschaft Gottes überzeugen zu verkünden, eingebettet in das tägliche Leben. „Pater Benedikt ist vom salesianischen Geist beseelt, von der Spiritualität und der Frömmigkeit her eher weltoffen, immer lebensbejahend“. Pfarrei Leist zitierte Franz von Sales, der gesagt hatte, „ich will eine aufrichtige Frömmigkeit, die bei Gott und den Menschen sympathisch ist“. Dieser Rat, so Pfarrer Leist, ist dir wie auf den Leib geschnitten. „Denn mit der Art, wie du Seelsorge, nicht nur in der Schule und im Internat, sondern in der ganzen Bandbreite denkst, hast du den Schlüssel mit salesianischen Profil gefunden. Die wesentliche Aufgabe eines Priesters besteht darin, die Menschen in allen Lebenslagen zu begleiten und sie zu Gott hinzuführen“. Pfarrer Leist bezeichnete Pater Benedikt als einen guten Hirten, der in der Tat seit 25 Jahren ein guter Hirte für Menschen allen Alters gewesen ist. Und weiter wörtlich, „Du bist und bleibst der gute Hirte von Konnersreuth, in Fockenfeld und deiner Ordensgemeinschaft. Du hast deine Mitte, deinen Mittelpunkt gefunden. Weiter so“.

Nach der Predigt überraschten Kinder der Grundschule, Firmlinge und Ministranten Pater Benedikt mit Gedichten und kleinen Aufmerksamkeiten. Jedes der Kinder hatte etwas über Pater Benedikt und sein Leben zu erzählen. Lacher kamen auf, als er ein paar neue Sandalen zu Geschenk bekam. (Pater Benedikt geht nahezu immer, selbst bei schlechtem Wetter oder Regen, barfuß in seinen Sandalen). Zum Schluss des eineinhalbstündigen Gottesdienstes dankte ein strahlender Priesterjubilar auf Oberpfälzer Art, „Passt scho“. Man merkte ihn an, wie sehr er sich darüber freute. Die Feier fand im Schiml-Saal eine Fortsetzung, wo Bürgermeister Max Bindl, die Schwestern des Klosters Waldsassen, die Kinder der Grundschule und Vereinskartell-Vorsitzender Andreas Malzer gratulierten. Viele der geladenen Gäste nutzten die Chance, ihre ganz persönlichen Glückwünsche zu überbringen.

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